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2015 Energie- und CO2-Bilanz

Esslingen stellt die Energie- und CO2-Bilanz für das Jahr 2015 vor

Die Energie- und CO2-Bilanz für das Jahr 2015 wurde am 11. Juli 2016 vorgestellt. Gegenüber dem Ausgangsjahr 2007 wurde ein Rückgang der CO2-Emissionen um 12,5% errechnet.

Entwicklung der CO2-Emissionen und des Energiebedarfs in Esslingen

Die Stadt Esslingen am Neckar hat sich verpflichtet, die CO2-Emissionen im Stadtgebiet bis zum Jahr 2020 um 25 % zu verringern. Im Auftrag der Stadt wurde daher ein vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördertes Integriertes Klimaschutzkonzept durch das renommierte ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg erarbeitet und im Jahr 2010 vom Gemeinderat beschlossen. Teil dieses Konzepts sind regelmäßige Energie- und CO2-Bilanzen, die ein lückenloses Monitoring der Fortschritte der Stadt sowie Transparenz gegenüber allen Beteiligten und AkteurInnen sicherstellen sollen. 
Die Ausgangsgrößen des ebenfalls vom ifeu durchgeführten Monitorings bilden entsprechende Werte aus dem Basisjahr 2007. Zum damaligen Zeitpunkt wurden im Stadtgebiet Esslingen am Neckar knapp über eine Million Tonnen CO2 emittiert.  

Dieser Wert konnte im Verlauf der vergangenen neun Jahren deutlich reduziert werden. Die vorläufige Abschlussbilanz für das Jahr 2015 zeigt einen absoluten Rückgang der CO2-Emissionen von 149.846 Tonnen. Wegen der warmen Winter der vergangenen beiden Jahre kam es allerdings zu einer witterungsbedingten Korrektur auf 145.548 Tonnen, was einem aktuellen prozentualen Rückgang der CO2-Emissionen von 12,5% im Vergleich zum Basisjahr 2007 entspricht. 

In der Abschlussbilanz des Jahres 2013 konnte noch eine Reduktion von 13,5% verzeichnet werden, für 2015 zeichnet sich also eine leichte Zunahme des CO2-Ausstoßes in Esslingen ab. „Wir sehen die Gründe für diese Tendenz in einer positiven wirtschaftlichen Situation, “ erläutert Esslingens Erster Bürgermeister Wilfried Wallbrecht. Vorliegende Daten zeigten, dass das Verarbeitende Gewerbe im Kreis Esslingen und dem Land Baden-Württemberg während der letzten beiden Jahre konjunkturell weiter zugelegt habe. „Diese erfreuliche Entwicklung hat selbstverständlich Konsequenzen für den Energiebedarf und damit den CO2-Ausstoß des Sektors Industrie in Esslingen am Neckar. Wir werden Wege finden, mit diesen Konsequenzen in unserer weiteren Arbeit für den Klimaschutz umzugehen.“  

Auch Oberbürgermeister Jürgen Zieger ist weiterhin vom Esslinger Klimaschutzziel überzeugt, wenn auch dessen Erreichung in der verbleibenden Zeit sicherlich nicht einfach wird. „Nach wie vor sind in unserer Stadt große Potenziale zum nachhaltigen Umgang mit der Ressource Energie vorhanden. Im Rahmen der Klima-Initiative ESSLINGEN&CO werden wir auch in Zukunft alle lokalen Akteure und Akteurinnen  motivieren und unterstützen, diese Potenziale zu nutzen.“ Denn gemeinsam, so ist sich der Oberbürgermeister sicher, ist auch die zweite Hälfte des Weges zum Esslinger Klimaschutzziel noch zu schaffen.